Übersicht

Cover_Tyra & Fenris

Interview mit der uebersinnlich-Autorin Jess A. Loup

Unsere uebersinnlich-Autorin Jess A. Loup im Gespräch

Letztes Jahr lobte der Ueberreuter Verlag einen Schreibwettbewerb für Jugend- bzw. All-Age-Romane aus dem Romantasy-Genre aus. Aus den Einsendungen wählte eine neunköpfige Jury drei Siegertexte, die nun unter dem digitalen Label uebersinnlich bei Ueberreuter publiziert werden. Das nun erschienene E-Book „Tyra & Fenris“ von Jess A. Loup ist eines der drei Siegertexte. Wir stellten Jess A. Loup für euch nun einige Fragen:

      Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Das bin ich gar nicht, das Schreiben kam zu mir, als ich noch ein völlig unschuldiges und wehrloses Kind war. Die Geschichten überfielen mein Gehirn und behaupteten, ich sei verpflichtet, sie mitzuteilen. Damals entstanden buchpreisverdächtige Meisterwerke wie „Warum die Katzen schnurren“, in der eine Katze, ein Wolf, ein reißender Fluss und die Sonne (in dieser Reihenfolge) die Hauptrollen spielten.

Was bedeutet Schreiben für dich?

Die Möglichkeit, meiner Fantasie freien Lauf zu lassen, wäre die geläufige Antwort, so wie es „Weltfrieden“ bei einer Modelshow ist. Tatsache ist jedoch, dass mein Gehirn einfach platzen würde, verzichtete ich auf das Schreiben. Und das gäbe sicherlich eine ganz schöne Schweinerei, die ich niemandem zumuten möchte.

Hast du bestimmte Lieblingsschreibplätze und/oder fest Schreizeiten?

Ich brauche nur meinen Schreibtisch, den Chefsessel, den Rechner und kann überall schreiben, bevorzuge aber tatsächlich die Abend-/Nachtstunden.

Warum hast du beim Uebersinnlich-Schreibwettbewerb mitgemacht?

Der Reiz des Neuen. Ich hatte noch nie Romantasy geschrieben und ich mag einfach Herausforderungen, denen ich selten widerstehen kann. Möglicherweise gab auch mein Faible für Mythologie den Ausschlag.

In deinem Text verwebst du Elemente der nordischen Mythologie mit einem modernen Setting zu einem spannungsgeladenen und gleichzeitig romantischen Leseerlebnis. Was reizt dich an der nordischen Mythologie?

Die nordische Mythologie ist meiner Meinung nach eine der spannendsten Mythologien überhaupt. Die Götter „menscheln“ weitaus mehr als zum Beispiel die griechischen und römischen. Sie sind nicht unsterblich, sie kennen Ängste, es gibt Prophezeiungen, die ihr Ende voraussagen und denen sie sich entgegenstellen, sie machen Fehler, sind weder in ihren Ansichten noch in ihrem Aussehen perfekt. Was kann sich ein Autor mehr wünschen?

 

Wir danken Jess A. Loup für das Gespräch!

No comments yet.

Schreibe einen Kommentar