Übersicht

Cover_Tanz der Feuerblüten

Interview mit der uebersinnlich-Autorin Janna Ruth

Unsere uebersinnlich-Autorin Janna Ruth im Gespräch

Letztes Jahr lobte der Ueberreuter Verlag einen Schreibwettbewerb für Jugend- bzw. All-Age-Romane aus dem Romantasy-Genre aus. Aus den Einsendungen wählte eine neunköpfige Jury drei Siegertexte, die nun unter dem digitalen Label uebersinnlich bei Ueberreuter publiziert werden. Das nun erschienene E-Book »Tanz der Feuerblüten« von Janna Ruth ist eines der drei Siegertexte.

Wir stellten Janna Ruth für euch nun einige Fragen:

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe damals bereits im Kindergarten kleine Geschichten gemalt und war in der Grundschule sogar in einer Schreib-AG. Später dann habe ich erstmal Comics gezeichnet, bevor ich schließlich mit dreizehn meinen ersten Roman begonnen habe. Viele Romananfänge später klappte es dann 2014 auch mit dem ersten vollständigen Buch.Was bedeutet Schreiben für dich?

Schreiben ist für mich ein Eintauchen in fremde Welten. Ich liebe es meinen Figuren und Geschichten Leben einzuhauchen, an den Schrauben der Gesellschaft zu drehen und zu schauen, wo mich das hinbringt. Mein Kopf ist voller Ideen und die wollen alle raus. Am besten alle auf einmal.

Hast du bestimmte Lieblingsschreibplätze? Und wann schreibst du am liebsten?

Auch wenn ich gerne auf dem Balkon oder auch im Park schreiben würde, ist es doch am praktischsten am Computer in meinem Schlafzimmer. Eigentlich schreibe ich ja, wann immer ich ein paar Minuten Zeit habe, am effektivsten und regelmäßigsten jedoch zwischen 10 und 12 Uhr nachts.

Woher nimmst du deine Ideen, was inspiriert dich zu deinen Geschichten?

Alles! Es gibt einige Geschichten, die ihren Anfang in Träumen gefunden haben. Mein Hirn schafft da manchmal komische Verknüpfungen. Wieder andere bauen auf Liedzeilen, Gedankenspielen, anderen Werken aus Buch und Film, fremden Kulturen, der Geschichte und Beobachtungen meiner Umgebung auf. Im Grunde braucht es gar nicht viel, bevor mein Gehirn sich in Bewegung setzt und eine schöne Idee ausspuckt. Das geht sogar auf Abruf. Und wenn ich doch mal irgendwo feststecke, reicht meistens ein Gespräch mit meinem Mann oder meiner besten Freundin. Die brauchen gar kein Wort sagen, da fällt mir schon eine Lösung ein.

Warum hast du beim uebersinnlich-Schreibwettbewerb mitgemacht?

Weil es ein interessantes Thema bei einem bekannten Verlag und damit eine einmalige Chance war. Im letzten Jahr habe ich begonnen mein Schreiben zu professionalisieren und Ausschreibungen dieser Art bieten eine schöne Möglichkeit zum Testen, wie man eigentlich ankommt. Umso toller ist es, dass es gleich so schnell geklappt hat und ich jetzt eine der drei Finalisten bin.

Was reizt dich an Romantasy?

Uuh, schwierige Frage, das ist nämlich mein erster Romantasy-Roman und selbst hier hatte ich oft genug das Gefühl den Fokus nicht genug auf die Romanze gelegt zu haben. Aber ich schreibe auch sonst gerne im Fantasybereich, wo ich meiner Fantasie freien Lauf lassen kann und die Geschichten im sprichwörtlichen Sinne magisch sind. Außerdem bin ich der festen Überzeugung, dass jede große Geschichte von der Liebe handelt. Ohne geht’s einfach nicht, selbst wenn andere Teile manchmal überwiegen.

Deine Geschichte versetzt die Leserinnen und Leser an einen japanisch anmutenden Palast, der sich ganz und gar der Kunst verschrieben hat. Was reizt dich an dem Setting? Wie ist dein Bezug zur asiatischen Kultur?

Ich habe vor fast 15 Jahren einmal die GeoEPOCHE zum kaiserlichen Japan gelesen und dabei sehr viel über die Epoche, aus der „die Geschichte vom Prinzen Genji“ stammt, gelernt. Seitdem hat mich das Thema nicht mehr losgelassen und ich hatte mir fest vorgenommen, einmal eine Geschichte in einem solchen Setting spielen zu lassen. Der uebersinnlich-Schreibwettbewerb kam da wie gerufen. Für Japan habe ich mich seit meiner Mangazeit interessiert, fand aber auch die Kultur mit ihren Tempeln und Steingärten immer unglaublich faszinierend und wunderschön. 2015 habe ich mir dann den Traum erfüllt und bin mit meiner Familie drei Wochen lang durch Japan getourt. Das war einer der schönsten und prägendsten Urlaube, die ich je hatte und ich kann es kaum erwarten, dorthin wieder zurückzukehren.

Wir danken Janna Ruth für das Gespräch!

No comments yet.

Schreibe einen Kommentar

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen